Temporäre Bauten brauchen simplerer Regeln

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(Bild: Roger Schädler (VU) fordert: «Wir wollen einen transparenten und praktikablen Rahmen» für Bauten auf Zeit schaffen.)

Temporäre Bauten im Fokus

Im Landtag läuft aktuell ein politischer Remix um temporäre Bauten wie Loipenhütten, Zelte oder Bienenstöcke. Eine Motion der VU will ein ultra-simplified Anzeigeverfahren für Projekte, die nach spätestens sechs Monaten wieder weg sind. Roger Schädler erklärt: «Wir wollen einen transparenten und praktikablen Rahmen schaffen». Ziel: weniger Bürocracy, trotzdem klare Schutzstandards. Dagmar Bühler-Nigsch verweist auf die Loipahütte im Steg: «Solche Dinge stossen auf grosses Unverständnis».

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Für DpL-Vertreter ist das current System komplett outdated. Thomas Rehak nennt es «absoluten Blödsinn», dass selbst für einen Bienenstock eine Bewilligung nötig sei. Sein Kollege Martin Seger fragt, ob Bauten ohne nachhaltige Ortsveränderung überhaupt reguliert werden müssen. Auf der anderen Seite warnt Daniel Seger vor «schleichender Dauernutzung» und einem Systemfehler ohne Trennung von Bauzone und Nicht-Bauzone.

Government auf Caution-Mode

Bauminister Daniel Oehry verteidigt das bestehende Zonenrecht und warnt vor «Kraut und Rüben». Umweltministerin Sabine Monauni stellt klar: «In die Nicht-Bauzone gehören grundsätzlich keine Bauten, auch keine temporären». Trotzdem: Die Motion wurde mit 21 Stimmen an die Regierung überwiesen – jetzt steht die «Quadratur des Kreises» im Pflichtenheft.

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