Technischer Fail stoppt das Team «GirlsOnly» bei der NLS

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(Bild: Ohne Fremdeinwirkung musste das Team «GirlsOnly» ihr Rennen an der Nordschleife vorzeitig beenden.)

Race Vibes und High Hopes

Das 6-Stunden-Rennen der Nürburgring Langstrecken-Serie galt als Season-Highlight für Fabienne Wohlwend. Nach Comeback-Feelings auf der Nordschleife erklärte sie: «Ich freue mich riesig, endlich wieder auf der Nordschleife ans Lenkrad greifen zu können». Zusammen mit Michelle Halder und Chloe Chong trat sie im Porsche Cayman 718 GT4 CS (#646) für Giti Tires Motorsport by WS Racing an. Ziel: stabile Pace, zero mistakes, smart Strategy-Game. Im Qualifying unter tricky Conditions holte das Trio mit 8:54.776 Minuten P16 in der Klasse und Rang 61 overall.

Tech-Fail statt Podium-Dream

Race-Start um 12 Uhr, über 100 Cars am Grid, das «GirlsOnly»-Team mit solidem Rhythmus und cleanem Racing. Der Porsche war pace-mässig on point, das Trio arbeitete sich konstant durchs Feld. Nach rund 2,5 Stunden dann der Hardcut: technischer Defekt, Box, Ende – DNF im Klassement. Wohlwends nüchternes Fazit: «Natürlich ist das erneut eine grosse Enttäuschung – vor allem, weil auch dieser Ausfall ausserhalb unserer Kontrolle lag. In dieser Saison hatten wir bereits mehrfach grosses Pech und konnten unser Potenzial dadurch nur selten zeigen».

Reset und Next Goals

In der Sommerpause steht mentaler Reload auf dem Plan. Wohlwend setzt klar den Fokus: «Mein Fokus liegt bereits auf dem nächsten Rennwochenende: Beim NLS Double Header am 12. und 13. September möchte ich gemeinsam mit meinem Team wieder voll angreifen».

Comeback-Story an der Spitze

Währenddessen lieferte das Frontfield ein eigenes Storyline-Upgrade. Ralf Aron feierte nur fünf Monate nach seinem schweren Unfall bei den 12 Stunden von Bathurst ein starkes Comeback und holte zusammen mit Luca Stolz im Mercedes-AMG GT3 nach 6:06:54,895 Stunden den Gesamtsieg. P2 ging an den BMW M4 GT3 Evo von Schubert Motorsport mit Jens Klingmann, Ugo de Wilde und Tim Tramnitz, P3 an den Porsche 911 GT3 R Evo von Black Falcon mit Patrick Assheimer, Tobias Müller und Dylan Perreira.

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