Talk ist Gold
Die Ausstellung «Ma muas halt reda med da Lüüt, med am Väa tuat mas oo» im Küefer-Martis-Huus, Ruggell, startet am 8. März und beleuchtet, warum Communication oft scheitert. Laura Hilti und Johannes Inama sammeln Kunstwerke, die das Thema erforschen. Hilti, inspiriert von Marshall B. Rosenbergs «Gewaltfreier Kommunikation» und Katie Byrons «The Work», sagt: «In unserer Kultur sind wir es wenig gewohnt, auszudrücken, was wir wirklich brauchen und wollen.»
Kreative Vibes
Künstler wie Martha Büchel-Hilti und Karin Gruber bringen freshe Perspektiven. Grubers Kollektiv Lachesis beleuchtet Konflikte im Libanon. Mykyta Faiustov zeigt durch Dance-Performance die Ukraine-Krise. Adam Vogt thematisiert familiäre Konflikte, während Uli Mayer mit einer «Dialog-Bar» neue Gesprächsräume kreiert.
Reality Check
Liechtensteins Rolle in globalen Konflikten wird hinterfragt. Hilti nennt ein Beispiel: «Während der Verfassungsdiskussion entwickelte sich ein giftiges Klima.» Die Ausstellung präsentiert auch Friedensinitiativen und Methoden wie «Gewaltfreie Kommunikation», die vor Ort ausprobiert werden können.
Inspiration für Action
Hilti hofft, dass Besucher inspiriert werden: «Sei es im persönlichen Umfeld oder gesellschaftlich.» Die Vernissage startet am 7. März um 19 Uhr.
