Tagesfamilien bleiben krass gefragt

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(Bild: Ausserhäusliche Betreuung: Tagesmütter betreuen Kinder zu Hause – ein Modell

High Demand, High Pressure

Tagesfamilien bleiben im Betreuungs-Game weit oben. 2025 landeten beim Eltern-Kind-Forum (EKF) 75 Anfragen, 41 Kids traten neu ein – fast Rekord-Level. Auf der Supply-Seite blieben 30 Tagesfamilien am Start; sechs hörten auf, sechs neue kamen dazu. Insgesamt wurden 113 Kinder aus 83 Familien betreut und 48’256 Betreuungsstunden geleistet – etwas weniger als im Vorjahr, aber immer noch auf Top-Niveau.

Regeln, Checks und Ausnahme-Modus

Safety first: Das EKF arbeitet eng mit dem Amt für Soziale Dienste (ASD) und zog 30 Hausbesuche durch. Wegen hoher Auslastung gingen 13 Anträge ein, um den Betreuungsschlüssel temporär zu sprengen, zehn wurden bewilligt. Bei Stichproben fanden die Behörden weitere Überschreitungen. Laut Jahresbericht wurde «in enger Absprache mit den betroffenen Familien und dem ASD […] ein Massnahmenplan samt Controlling aufgebaut», Ziel sei es, «diese Überschreitungen bis August 2026 vollständig abzubauen, ohne dass Betreuungsverhältnisse gekündigt werden müssen».

Next Level Education

Eine Arbeitsgruppe dropte ein neues pädagogisches Konzept plus Merkblätter zu Kinderschutz, Sicherheit, Notfällen, Ernährung, Hygiene und Eingewöhnung. Zwölf Frauen holten ihr offizielles Zertifikat, zehn weitere sind im neuen Lehrgang.

Support direkt Zuhause

Über das Programm «schritt:weise» wurden 13 Familien mit 14 Kindern via 255 Hausbesuche, 21 Gruppentreffen und sechs Elternbildungs-Events erreicht.

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