Rechtsstreit beim Schulbau
Ein Offertsteller hat beim Verwaltungsgerichtshof (VGH) Beschwerde gegen die Auftragsvergabe für das Bauprojekt Schulzentrum Unterland II eingereicht. Das Ministerium für Infrastruktur und Justiz bestätigt den Vorgang, hält aber weitere Details aufgrund des laufenden Verfahrens zurück. Je nach Entscheidung des VGH könnte es zu Verzögerungen im Bauablauf kommen.
Aufschiebende Wirkung?
Generalsekretär Maximilian Rüdisser erklärt, dass es sich um ein übliches Rechtsmittel bei großen Vergaben handelt. Ähnlich war es bei der Herrengasse in Vaduz, wo die Arbeiten trotz Beschwerde begannen, da der VGH keine aufschiebende Wirkung gewährte. Ob dies auch hier der Fall sein wird, hängt vom Auftraggeber ab. Das Bauprojekt selbst ist durch die Beschwerde nicht in Gefahr.
Namenssuche für das Schulzentrum
Ende September startete der Bau des Schulzentrums nach über 30 Jahren Planung in Ruggell. Der Abschluss ist für August 2027 vorgesehen. Ob das Verfahren diesen Zeitplan beeinflusst, bleibt bis zur VGH-Entscheidung am 18. November offen. Unterdessen suchen die Gemeinden Gamprin, Ruggell und Schellenberg einen Namen für das Schulzentrum und laden Einwohner ein, Vorschläge einzureichen.
