Stressige Festtage für die Liechtensteiner Polizei
Die Feiertage hatten es in sich: Ein Tötungsdelikt in Gamprin und ein Brand in Schaanwald hielten die Landespolizei auf Trab. Der Verdächtige des Tötungsdelikts wurde schnell verhaftet, doch die Ermittlungen sind noch in vollem Gange. Pikettchef Andreas Schädler beschreibt den Jahreswechsel als «relativ ruhig». Zwischen dem 24. Dezember und dem 2. Januar gingen 140 Meldungen ein, was 123 Einsätze bedeutete – weniger als die über 20 Einsätze pro Tag der letzten Jahre.
Silvester ohne Feuerwerksdrama
Die Polizei musste hauptsächlich wegen Einbrüchen, Verkehrsunfällen und Körperverletzungen ausrücken. Die Silvesternacht blieb ruhig, abgesehen von einem Einbruch in Schaan. Anderswo war Feuerwerk ein heißes Thema: In Vorarlberg gab es 70 Einsätze wegen Knallerei, in St. Gallen war ein Viertel der Einsätze feuerwerksbedingt. Ein Mann in Rorschacherberg verlor gar seinen Unterarm bei einer Explosion.
Landesspital im Dauereinsatz
Das Landesspital hatte mit bis zu 50 Notfällen pro Tag ebenfalls alle Hände voll zu tun. Sarah Rüesch vom Spital erklärt den Anstieg mit Viruserkrankungen und den Ferien der Hausärzte. Wintersportunfälle und Infekte dominieren die Notaufnahme, doch 98 Prozent der Fälle konnten vor Ort behandelt werden.
