Steinschlag am Fürstensteig macht den beliebten Höhenweg weiter zur Risk-Zone

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Mini-Rockfall am Fürstensteig

Am Fürstensteig hat es am Wochenende einen eher kleinen Steinschlag gegeben. Laut einem Fotografen vor Ort ist die Passage trotz Geröll weiter begehbar, ein Trampelpfad hat sich already gebildet, vom eigentlichen Steinschlag war kurz danach kaum noch etwas zu sehen.

Level-Check für den Trail

Das Amt für Umwelt macht klar, dass ein einheitlicher Difficulty-Level nicht drinliegt. «Ein und dieselbe Stelle kann für einen geübten Wanderer kein Hindernis darstellen, für einen anderen, aber unüberwindbar erscheinen», sagt Michael Beck, Betriebsleiter Landesforstbetrieb beim Amt für Umwelt. Bergwanderwege seien extra signalisiert, führen teils durch unwegsames Gelände und über steile, exponierte Passagen.

Skills, Gear und Safety

Gefordert sind Trittsicherheit, Schwindelfreiheit, Fitness und Know-how zu alpinen Gefahren wie Steinschlag, Rutsch- oder Absturzgefahr und Wetterumschwüngen. Empfohlen werden feste Schuhe mit griffiger Sohle, wetterangepasste Ausrüstung, topografische Karten und – beim Fürstensteig – ein Helm als Extra-Schutz. Beck betont: «Deshalb gehören auch eine gute Planung sowie die passende Ausrüstung zu einer Bergtour.»

Dauer-Risk-Mode

Der frisch gewartete und wieder geöffnete Fürstensteig gilt weiterhin als steinschlaggefährdet. Naturgefahren können laut Amt jederzeit auftreten; klare Signs für erhöhte Gefahr gibt es keine. Schäden lassen sich via Online-Meldeformular des Amts für Umwelt reporten.

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