Schwieriger Start, starker Auftritt
Der Ausfall von Gian-Carlo Besimo war ein Dämpfer für Liechtenstein beim 112. Davis Cup in Tirana. Doch sportlich lief’s rund. Gegen Island triumphierte das Team von Trainer und Captain Josef Banzer mit 2:1.
Junger Star brilliert
Moritz Glauser, erst 15, gab sein Davis Cup-Debüt gegen Sindri Snaer Svanbergsson. Nervosität? Fehlanzeige. Glauser dominierte und holte beide Sätze mit 6:0. Der erste Sieg im Davis Cup war nach nur 41 Minuten in der Tasche.
Zünd liefert ab – fast
Serafin Zünd trat gegen Egill Sigurdsson an und legte im ersten Satz mit 6:1 stark vor. Im zweiten Satz führte der 22-Jährige mit 4:2, doch Sigurdsson kämpfte sich im Tiebreak zurück und gewann den Satz. Nach 2:19 Stunden schnappte sich der Isländer auch den dritten Satz mit 6:4 und glich zum 1:1 aus.
Doppel entscheidet
Das Doppel musste Klarheit bringen. Glauser und Leo Hanke traten gegen die beiden isländischen Einzelspieler an. Nach etwas mehr als einer Stunde siegte das liechtensteinische Duo souverän mit 6:3 und 6:1. Damit sicherte sich Liechtenstein den Erfolg. Andorra und San Marino sind die nächsten Gegner in der Gruppe.
