Stabiler Zugang zu sicheren Frequenzen ist genauso wichtig wie die Satelliten selbst

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(Bild: Open Cosmos will einen sicheren Kommunikations- und Datendienst für Regierungen und Co. aufbauen.)

New Space-Deal aus Vaduz

Kurz vor Deadline geht der dritte Try für ein LEO-Satellitensystem mit liechtensteinischen Frequenzen live. Das britische Start-up Open Cosmos hat sich die Nutzungsrechte geschnappt und plant ein sicheres Comm-System für Regierungen, kritische Infrastrukturen und Datenprovider – nicht für Massen-Endkunden. CEO Rafel Jordá Siquier betont: «Kommunikationsinfrastruktur ist zu wichtig, um im Eigentum oder der Kontrolle von nur ein oder zwei Anbietern zu stehen.»

Strategic Game im Ka-Band

Die liechtensteinischen Frequenzen sichern High-Priority-Zugang zum knappen Ka-Band, key für robuste LEO-Dienste in einem geopolitisch angespannten Umfeld. Ziel ist europäische Strategic Autonomy und eine vertrauenswürdige Alternative zu Mega-Konstellationen wie Starlink.

Money, Launch und Tech-Power

Open Cosmos meldet starke Zahlen: «Open Cosmos ist finanziell solide aufgestellt.» 2023 flossen 50 Mio. US-Dollar von ETF Partners, Trill Impact, A&G und Santander. Zwei erste Satelliten sollen im Q1 2026 starten und das neue Netz aktivieren. Laut Jordá Siquier: «Open Cosmos entwickelt, baut und betreibt Satelliten grösstenteils im eigenen Haus. Dadurch haben wir die volle Kontrolle über Zeitpläne, Kosten und Lieferung.» Liechtenstein bringt damit sein Frequenz-Asset direkt in die globale Connectivity-Infrastruktur ein.

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