PFAS-Alarm in der Schweiz
Ende August wurden in sechs Gemeinden PFAS-Chemikalien im Boden entdeckt. Das ist für die Landwirtschaft ein echter Schocker, denn es könnte ihre Existenz bedrohen. Deshalb wird jetzt schweizweit untersucht, ob noch mehr Flächen betroffen sind. Auch Liechtenstein steigt in das Untersuchungsprogramm ein, obwohl dort bisher keine Hinweise auf kontaminierte Böden vorliegen. Im schlimmsten Fall könnten belastete Flächen nicht mehr wie gewohnt genutzt werden. Wer in Liechtenstein für mögliche Schäden aufkommt, ist noch unklar.
Finanzhilfe aus St. Gallen
Der Kanton St. Gallen hat bereits eine Lösung: Von 2025 bis 2028 sollen betroffene Betriebe mit 5 Millionen Franken unterstützt werden. Ein Sonderkredit wurde verabschiedet, um den Betrieben bei der Reduzierung der PFAS-Belastung zu helfen. Lösungen wie Futterzukauf oder Umstellung der Wasserversorgung werden gefördert. Pro Betrieb sind maximal 100.000 Franken vorgesehen. Wenn das nicht reicht, können Härtefallgelder für Betriebsaufgaben fließen.
Startschuss für Unterstützung
Ab dem 1. Januar 2025 könnten die Hilfen bereitstehen. Auch Forschungsprojekte zur Minderung der PFAS-Belastung sollen gefördert werden, um Betriebsaufgaben zu vermeiden. Dafür sind insgesamt 5 Millionen Franken eingeplant. Der Vorschlag wird in der Wintersession diskutiert.
