Ruhestandsmonitor: Sorgen um den Lebensstandard
Die Zukunft sieht für Rentner düster aus. Laut dem «Ruhestandsmonitor» der «AXA Investment Managers» glauben 70 Prozent der Befragten, dass AHV und Pensionskasse nicht ausreichen werden. Nur 19 Prozent der Erwerbstätigen denken, dass sie mit ihrer Rente klarkommen, während fast die Hälfte der Rentner dies noch kann. Drei Viertel der Schweizer sind sich einig: Eine Reform ist dringend nötig.
Liechtenstein im Fokus
Auch in Liechtenstein gibt’s Bedenken. Johanna Heeb von der Dorata Finance AG meint, dass die Renten künftig geringer ausfallen. Peter Kunz vom Sozialfonds Liechtenstein bestätigt: «Die erste und zweite Säule reichen nicht aus, besonders ohne zusätzliche private Vorsorge.»
Investieren ist Key
Heeb empfiehlt frühzeitig zu sparen und zu investieren. «Zinseszins und Wertschriften sind der Weg», so ihr Rat. In Liechtenstein fehlen jedoch steuerliche Anreize wie in der Schweiz, was das Sparen in der dritten Säule unattraktiv macht.
Frauen und Altersvorsorge
Frauen fühlen sich schlechter abgesichert als Männer. Männer bewerten ihre finanzielle Lage im Schnitt mit 6,4, Frauen nur mit 5,4. Heeb betont, dass Frauen trotz Familiengründung weiterarbeiten sollten, um Rentenlücken zu vermeiden.
Strategien zur Absicherung
Laut AXA-Studie sparen 62 Prozent der Befragten zusätzlich, 42 Prozent wollen ihre Ausgaben im Alter reduzieren und ein Drittel setzt auf Immobilieneigentum als Altersvorsorge.
