Spanien geht voll auf in bunter Bluetenpower

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(Bild: Die Operette Balzers entführte in die zauberhafte Welt von My Fair Ladys.)

Musical-Preview im Balzner Vibe

Im Gemeindesaal Balzers gab es ein Sneak Peek zur neuen «My Fair Lady». Nach Frizz Fischers Piano-Intro zu «Ich hätt getanzt heut Nacht» zeigte das Ensemble erste Szenen. Axel Herrig zerlegte als Henry Higgins Elizas «Rinnsteinjargon» mit dem legendären «Kann denn die Kinder keiner lehren, wie man spricht», während Mara Maria Möritz als Eliza mit starkem Sopran und Elegance performte.

Dialekt-Upgrade und Charakter-Power

Möritz dropte Eliza im Balzner Dialekt: «Es grüant so grüa, wenn Spanias Blüata blüahn» – direkt «Bravo!» aus den ersten Reihen. Danach drillte Higgins sie in Hochdeutsch, bis sie mit Raimund Stangl als Oberst Pickering im Terzett landete. Zur Rolle erklärte sie: «Eine Frau wie Eliza spiele ich zum ersten Mal», sie freue sich, eine Frau zu spielen, die «frech sein darf und ihr Herz auf der Zunge trägt.»

Love Songs, Dance und X-Mas Mood

Patric Scott war als Freddy im Lovesong-Modus, Breakdancer brachten Streetstyle, der Chor ritt ins Pferderennen, Peter Galliard lieferte «Hei, heute Morgen mach ich Hochzeit». Marion Ammann sang die Heilige Nacht auf Französisch, Emanuele Ospelt brachte Comedy, Raimund Stangl einen emotionalen Text über Weihnachtszauber beyond Dezember.

Choreo, Kids und Finale

Choreograf Miguel-Angel Zermeño setzte auf ein individuell angepasstes Bewegungs-Vokabular. Das Ballett zeigte erste Moves, der Talentechor switchte «in der Weihnachtsbäckerei» und das ganze Ensemble schloss mit «Feliz Navidad».

Support und Big Musical Love

Die Liechtensteinische Landesbank supportet erneut als Hauptsponsor. Stefan Vogt meinte: «Veranstaltungen wie diese zeigen ein vielfältig kulturelles, hochstehendes Liechtenstein», und feierte Musik, die «noch heute mit Leichtigkeit und Humor verzaubere». Musikalischer Leiter Willi Büchel freut sich, mit My Fair Lady «eines von den ganz grossen Stücken des Musicals» mit «Charme und Drive» zu präsentieren.

Regie, Nostalgie und Dialekt-Flex

Büchel ist seit Kindheit Fan: Die Musik sei «immer noch prickelnd schön». Regisseur Gernot Kranner hypte sein Ensemble und den Balzner Dialekt. «Kann ja nicht so schwer sein», habe er zuerst gedacht, doch «Na, schau mal!» – bis Benno Büchel eine «entzückende Fassung» lieferte. Sein Fazit: «Ich geniesse eure Sprache. Sie ist ein Schatz. Hegt und pflegt sie.»

Hard Facts

My Fair Lady, Operette Balzers, ab 31. Januar 2026 – Infos auf www.operette-balzers.li.

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