Sonntags-Shopping geht in der Hood ab

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Shoppen am Sunday in der Schweiz?

In der Schweiz geht’s ab mit der Diskussion um den Sonntagsverkauf. Der Plan ist, die Shops in touristischen Hot­spots an Sonntagen zu öffnen, aber nur mit begrenztem Sortiment. Bisher durften Läden in touristischen Gebirgsregionen und große Bahnhöfe sonntags öffnen, genauso wie kleine Shops wie Bäckereien, Kioske oder Tankstellenshops.

Liechtenstein ist lockerer

Aber check das mal: In Liechtenstein ist das Ganze etwas entspannter. Läden dürfen sonntags von 7 bis 17 Uhr öffnen, wenn es ein „berechtigtes Interesse“ gibt. Und das scheint es bei einigen Händlern und Supermärkten, wie dem REC in Ruggell oder dem Roxy Markt in Balzers, definitiv zu geben.

Voices aus dem Business

Hildegard Hasler von der IG Schaan findet verkaufsoffene Sonntage voll okay: „Wenn das Gesetz das zulässt, dann sollen die Gewerbetreibenden selbst entscheiden über ihre Öffnungszeiten, mit allen Konsequenzen.“ Philippe Nissl von Standortmarketing Vaduz denkt, dass sonntags geöffnete Läden besonders für Vollzeit-Arbeiter*innen ein Vorteil sein können. Aber er gibt auch zu, dass es fürs Personal nicht immer einfach ist.

Die Schweizer Regeln sind tight

In der Schweiz sind die Öffnungszeiten straffer geregelt als in Liechtenstein. Dort dürfen Läden von Montag bis Freitag von 6 bis 19 Uhr und am Samstag von 6 bis 17 Uhr öffnen. An Sonntagen und Feiertagen sind sie geschlossen. Aber es gibt Ausnahmen: „touristische“ Orte dürfen davon abweichen.

Last Minute Shopping

Silvia Montonato, Präsidentin von „Wirtschaft Buchs“, findet verkaufsoffene Sonntage grundsätzlich gut, aber sie versteht auch, dass es für die Shops und das Personal mehr Aufwand bedeutet. Sie findet, dass es schwierig ist, es allen recht zu machen: „Für größere Ketten ist es sicherlich einfach, eine Linie zu finden, doch die kleinen Geschäfte können dann möglicherweise nicht mithalten. Je nachdem haben sie zu wenig Personal oder zu lange Arbeitszeiten. Die kleinen Geschäfte sind ja auch wichtig, das darf man nicht vergessen.“

Kein Bock auf Überstunden

Aber die Gewerkschaft Unia hat kein Verständnis für längere Öffnungszeiten vor den Feiertagen. Sprecherin Elisabeth Fannin sagt: „Erneut versuchen die Arbeitgeber, auf dem Rücken des Personals ihre Umsätze zu steigern.“ Sie findet, dass die Angestellten auch mal einen freien Tag genießen sollten.

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