Sogar Vaduz struggelt hart mit immer krasseren Kosten

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(Bild: In den kommenden Jahren dürften die Ausgaben für negative Ergebnisse in Vaduz sorgen. Die hohen Reserven helfen darüber hinweg.)

Budget 2026: Deep in the Red

Vaduz plant fürs Jahr 2026 ein Minus von 14,8 Mio. Franken. Gesamterträge: 81,8 Mio., Gesamtaufwand: 96,6 Mio. Auch die Betriebsrechnung ist im negativen Bereich – Verlust 16,4 Mio. bei Erträgen von 79,5 Mio. (+1,1 % vs. 2025), hauptsächlich dank «slightly» höheren Steuern (64,8 Mio.). Die Aufwände ziehen aber stärker an: 95,9 Mio. (+3,1 %), vor allem wegen mehr Sachaufwand, höheren Beiträgen und steigenden Abschreibungen.

Finanzen: Risiko, aber noch safe

Das Finanzergebnis von 1,6 Mio. kann den Betriebsverlust nicht matchen. Devisen- und Markterfolge werden wie üblich nicht budgetiert, könnten das Real-Result aber boosten – war bisher fast immer so, ausser 2022. Nettoinvestitionen: 23,1 Mio. Die Selbstfinanzierung ist negativ, 27,5 Mio. kommen aus Reserven. Im Protokoll steht: «Die Höhe der vorhandenen Liquiditätsreserven lässt dies ohne weiteres zu.» Das Budget wurde einstimmig abgenickt, der Steuerzuschlag bleibt bei 150 Prozent.

Future-Plan: Minus, aber Mission 2027

Im Finanzplan bis 2029 bleiben die Ergebnisse im Minus, geprägt von «dem horizontalen Finanzausgleich, die Abschreibungen, die Beitragsleistungen und die deutliche Kostenentwicklung im Sachaufwand». Bruttoinvestitionen 2026–2029: Ø 31,1 Mio. Meier und Bieri sehen die Verluste als tragbar, warnen aber vor Dauer-Miesen und hohen Folgekosten neuer Projekte. Ziel: ausgeglichener Voranschlag 2027.

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