SNB-Boss Schlegel sagt: Liechtenstein ist selbst verantwortlich

1 Min Read
(Bild: Er trägt die Verantwortung dafür

Entscheid im Landtag

IWF-Quote-Upgrade von 100 auf 150 Mio. SZR (~56,7 Mio. CHF) steht an; 25% (14,5 Mio.) cash beim IWF, 75% als Schuldurkunde bei der SNB.

Pro vs. Contra

Die Regierung verkauft das als «Rettungsschirm» mit schnellerem Access zu Krisen-Liquidität. Kritiker sehen keinen Nutzen; Mittel würden blockiert. FBP-Abgeordneter Johannes Kaiser warnt vor Nachschüssen, Währungsverlusten und hohen Zinsen. Eine Volksabstimmung via Landtag oder Referendum ist möglich.

Schweiz-Context und SNB-View

In der Schweiz wurde die 16. Quotenreform einstimmig abgenickt. SNB-Präsident Martin Schlegel betont: «Vielmehr wird mit der Erhöhung der Quoten sichergestellt, dass der IWF als Institution gestärkt wird und er sein Mandat erfüllen kann». Zu politischen Debatten: «Zu innenpolitischen Diskussionen kann ich mich nicht äussern.» Zur Zuständigkeit: «Die Entscheidung über die Ratifikation der Quotenüberprüfung in Liechtenstein ist ausschliesslich in Liechtensteins Kompetenz.»

Risiko und Tools

Für Finanzstabilität bleibt Liechtenstein selbst verantwortlich; IWF-Lines hängen an der Quote, SNB-Notfallliquidität nur für aus Schweizer Sicht systemrelevante Banken. IWF-Kredite gelten dank bevorzugtem Gläubigerstatus als low risk; die Reserveposition ist verzinst und kurzfristig abrufbar.

Zum Originalartikel

Leave a comment