Epic Fail in Wengen
Marco Pfiffner zieht nach der Lauberhornabfahrt ein klares Fazit: «Eine Woche zum Vergessen». Der Liechtensteiner Skifahrer geht hart mit sich ins Gericht, obwohl er in einigen Bereichen durchaus Potenzial zeigte, Punkte zu holen. Mit einer Top-20-Platzierung im Visier setzte Pfiffner alles auf eine Karte, was zu massiver Frustration führte: «Ich wusste, was möglich ist, und peilte deshalb eine Top-20-Platzierung an, weshalb ich alles auf eine Karte gesetzt habe. Deshalb bin ich jetzt sehr frustriert, und es wird sicher einige Tage dauern, bis ich das verdaut habe.»
Abflug nach dem Hundschopf
Den Start erwischte Pfiffner gut, rangierte nach den ersten beiden Sektoren auf Platz 12. Doch dann der Knockout: Nach dem Hundschopf rutschte er auf dem Innenski weg, was das Rennen für ihn beendete. Pfiffner beschreibt: «Am Hundschopf war ich ideal gelandet, ich hatte den Sprung gut erwischt. Vor der Minsch-Kante rutschte ich jedoch auf dem Innenski weg, deshalb bin ich wohl drei, vier Meter abgerutscht.»
Next Stop: Kitzbühel
Trotzdem versuchte Pfiffner, im unteren Streckenteil Gas zu geben, aber Schlussrang 39 brachte keine Punkte. Nun geht’s weiter nach Kitzbühel, wo er vor zwei Jahren erstmals in die Weltcuppunkte fuhr.
