Let’s hit the slopes, Liechtenstein!
Die Ski-Saison ist noch nicht zu Ende, dudes. Am Wochenende finden in Davos, Schweiz, die nationalen Meisterschaften Liechtensteins in Downhill und Super-G statt. In den technischen Diziplinen Slalom und Riesenslalom haben sich Charlotte Lingg und Samuel Marxer bereits vor ein paar Wochen den Titel geschnappt.
Keine Ladies, aber genug Guys
In Davos wird es allerdings nur einen Champion geben, da keine Mädels aus Liechtenstein am Start sind. Marco Pfiffner, Fabio John, Noah Gianesini und Marxer werden den Titel bei den Männern ausmachen, was die Mindestanforderung von drei startenden Athleten für die Vergabe eines Landesmeistertitels erfüllt.
Organisiert von den Schweizern
Der Liechtensteiner Skiverband hat allerdings nichts mit der Organisation der Rennen zu tun. Das übernimmt Swiss Ski, der Schweizer Verband. „Die Rennen werden von den Schweizern ausgetragen. Wir haben ihnen nur das Kürzel NC (National Championships, Anm.) gegeben, damit es einen besseren Zuschlag gibt. Es ist nicht unser Bestreben nationale Meisterschaften durchzuführen, das haben wir jetzt einfach eingeschoben“, sagt Pascal Hasler, Generalsekretär beim LSV.
Wetterprobleme bedrohen die Rennen
Finanziell muss sich der LSV allerdings beteiligen. Diese Beteiligung reduziert sich jedoch auf die Kosten für die Preisvergabe. „Es gibt Preise für die drei Top-Leute. Man kann ihnen ja nicht nur einen warmen Händedruck geben“, meint Hasler. Aber es sieht nicht so aus, als ob das den LSV viel kosten wird.
Ob die Rennen wie geplant stattfinden können, ist allerdings fraglich. Das erste Training am Dienstag musste wegen des Wetters und der Pistenbedingungen abgesagt werden. Der zweite Versuch am Mittwoch hat allerdings geklappt. Sie hoffen, dass es besser wird und schauen von Tag zu Tag. Die Piste muss nicht nur die beiden Abfahrten und Super-Gs (jeweils für Damen und Herren) aushalten, sondern auch die der Schweizer Meisterschaft. Das sind also insgesamt acht Rennen, zwei pro Tag. Ob die Piste das aushält und das Wetter mitspielt, wird sich zeigen.
