Setup
Manuela Hasler, Ex-Teacher in Eschen und seit einem Jahr in der Schweiz aktiv, wollte vor den Sommerferien eine Hospitation zum KI-Use-Case bei einem Kollegen machen – approved vom Kollegen und von Schulleiter John Zimmermann. Nach dem Eklat spricht Hasler von einer «Fortsetzung einer diskriminierenden und unprofessionellen Verwaltungspraxis».
Eskalation im Schulhaus
Am 13. Juni wurde Hasler auf Anordnung des Schulamts weggewiesen. Begründung laut Mitarbeiter: Sicherheitslage nach Amoklauf in Österreich; zudem sei er Ehemann einer verunsicherten Schulmitarbeiterin. Er drohte mit Polizei und sagte: «Du bisch ned ganz ghörig» sowie «Wenn ma bir DpL isch, isch ma sowieso ned ganz ghörig». Hasler, 2025 DpL-Kandidatin, wertet das als politische Diskriminierung.
Complaints und Responses
Es folgten zwei Dienstaufsichtsbeschwerden gegen den Mitarbeiter und Amtsleiterin Rachel Guerra. Forderungen: dienstrechtliche Prüfung, Klärung der Weisung, Statement zur Neutralität. Der Mitarbeiter entschuldigte sich per E‑Mail; Guerra entschuldigte sich, betonte politische Neutralität und verwies auf ungeklärte Bewilligung sowie erhöhte Sensibilität.
Background und Next
Frühere Reibungen: Petition zum Lehrerdienstgesetz, Chats mit «Machtmissbrauch» und «Vetternwirtschaft», unzulässige Freistellung laut VGH. Hasler spricht nun von «zentral gesteuerten Massnahme» und «strukturell angelegte Eskalation». Case liegt bei der Regierung; Weiterzug an den VGH möglich.
