Sexismus verletzt krass

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Jules Hoch

Kinoabend mit Message

Im Skino-Saal startete die Aktion «16 Tage gegen Gewalt an Frauen» mit einer Doku über Frauenhass im Netz. Organisiert von Infra und dem Verein für Menschenrechte in Liechtenstein, gab’s nach dem Film eine Diskussion. Polizeichef Jules Hoch erklärte die Anti-Cybermobbing-Pläne der Polizei, während Giulia Reimann von der Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus über aktuelle Forschungen berichtete. Moderation übernahm Lisa Hermann.

Backlash im Netz

Der Film «Backlash: Misogyny in the Digital Age» zeigte, wie Frauen online ohne Konsequenzen gehatet werden. Politikerinnen und Influencerinnen berichteten von krassen Bedrohungen. Besonders Frauen in männerdominierten Bereichen sind betroffen. Konsequenzen für die Täter? Fehlanzeige. Opfer erleben Cybermobbing oft auch im realen Leben. Eine Betroffene sah keinen Ausweg und beging Suizid. Die Doku fordert Konsequenzen für Täter statt Social-Media-Verzicht.

Diskussion und Lösungen

In Liechtenstein ist das anders, sagt Polizeichef Hoch: Hier gibt’s rechtliche Konsequenzen. Giulia Reimann empfiehlt, Vorfälle zu melden und mit Empathie oder Gegenrede zu reagieren. KI könnte künftig helfen, Hatespeech aufzuspüren. Hoch betont die Wichtigkeit von Prävention, besonders in Schulen. Dort soll Aufklärung über Cybermobbing starten.

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