Selbst in harten Zeiten gibt’s was Gutes

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Joachim Senn gibt als Peer der Krebsliga Schweiz seine Erfahrungen als Krebsbetroffener weiter. (Bild: Nils Vollmar)

Krebsdiagnose und Therapie-Chaos

Joachim Senn, ein cooler Dude und Mitglied der Krebsliga Schweiz, erzählt, wie er 2022 plötzlich Schmerzen im Kopf hatte. Nach einem Jahr voller Arztbesuche und keinem Plan, was los war, kam die Diagnose Ohrspeicheldrüsenkrebs im Unispital Zürich. Nach einer heftigen OP und 33 Bestrahlungen schien alles chillig, bis der Krebs sich in Leber und Nieren breit machte. Sechs Chemos später kämpft Senn nun mit Immuntherapie gegen die unheilbare Krankheit.

Offenheit und Reaktionen

Senn hat von Anfang an sein Umfeld per WhatsApp über seine Erkrankung informiert, um Gerüchten vorzubeugen. Die Reaktionen waren gemischt: Einige wussten nicht, wie sie damit umgehen sollen, andere boten Hilfe an. Senn betont, dass es wichtig ist, normal behandelt zu werden, und nicht bemitleidet.

Herausforderungen und Veränderungen

Sportliche Aktivitäten sind jetzt passé, da Senn oft müde und erschöpft ist. Bürokratische Hürden bei Versicherungen und Finanzhilfen machen es nicht leichter, und Senn wünscht sich automatische Abläufe für Betroffene. Die Krankheit hat seine Lebenssicht verändert, er schätzt nun die kleinen Dinge und lebt bewusster.

Positive Einstellung und Peer-Support

Trotz der Diagnose bleibt Senn positiv, genießt die guten Tage und umgibt sich nur mit Menschen, die ihm guttun. Bei der Peer-Plattform der Krebsliga Schweiz teilt er seine Erfahrungen, um anderen zu helfen. Senn hofft, dass seine Erlebnisse anderen Betroffenen den Weg erleichtern können.

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