Postulat im Check
Ein Postulat vom November 2024 verlangte eine Prüfung, wie das Bildungsangebot für Kinder und Jugendliche mit medizinisch indizierten besonderen Bedürfnissen verbessert werden kann. Auf dem Prüfstand standen auch mögliche Gesetzes-Updates und Kostenfolgen.
System mit Lücken
Kinder mit ausgeprägtem Förderbedarf oder Behinderung erhalten bereits heute kostenlose Sonderschulung – bei Bedarf auch an anerkannten Schulen im Ausland. Kein Handlungsbedarf besteht daher bei diesen Fällen.
Komplexe Einzelfälle
Die Problematik betrifft Kids mit gesundheitlichen oder medizinischen Einschränkungen, deren schulische Leistungen sonst dem Altersniveau entsprechen. In solchen komplexen Konstellationen stossen bestehende Fördermassnahmen teilweise an Limits; eine komplett passende Beschulung ist nicht immer gesichert.
Kein Blankocheck
Eine punktuelle Anpassung der SchulFMV mit präziseren Regeln wäre grundsätzlich möglich. Eine pauschale Kostenübernahme für von Eltern gewählte Auslandsschulen ausserhalb des anerkannten Sonderschulwesens wäre dagegen ein Systemwechsel und wird nicht als nötig beurteilt.
Fazit der Regierung
Das Bildungssystem funktioniere insgesamt gut. Anpassungen sollen nur sorgfältig, differenziert und unter klaren Voraussetzungen erfolgen.
