Farm-Vibes statt Klassenzimmer
Auf dem Riethof in Gamprin swappt eine Primarschulklasse aus Schaan das Schulbank-Life gegen Stall-Action. Kühe, Futter, Melkstand – alles live. Organisiert vom Verein Ackerschaft, der laut Co-Geschäftsleiterin Elisabeth Müssner «Kindern dadurch ermöglicht, Landwirtschaft direkt vor Ort zu erleben und zu verstehen».
Reality-Check Food
Viele Kids waren «noch nie auf einem Bauernhof», so Sandra Fausch. Erdbeeren im Winter, abgepacktes Fleisch im Regal – «Das ist kein Vorwurf, sondern die Realität.» Das Projekt «Schual-Hof» soll klarmachen, wie Food produziert wird und wie Ernährung, Umwelt und Gesundheit zusammenhängen. «Frühe Erfahrungen prägen», erklärt Fausch; Erlebnisse sollen «erden».
Hands-on-Learning mit Kuh-Content
Hofpädagogin Kathrin Kaiser droppt Fachbegriffe wie «Mähwerk» – «Das sind diese kleinen Nadelstiche, die wir setzen». Im Stall geht es um Rassen, Melken, Fleischproduktion. Der kommende Melk-Roboter mit App-Daten sorgt für Tech-Hype, Bauer Martin startet um 4.30 Uhr – «Wow, so früh?»
Impact und Future
Holzkuh-Melken zeigt: Milch ist Hard Work. Bisher nutzen 25 Klassen, fünf Höfe sind Partner. Andreas Reichmuth betont: «Diese Lernmethode kann kein digitales Gerät ersetzen.» Finanzierung ist vorerst bis 2026 gesichert, danach noch offen.
