Schulamt plant neue Aktionen für psychische Gesundheit

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(Bild: Das Schulamt reagiert auf die Ergebnisse der zwei Studien zur mentalen Gesundheit an den Schulen.)

Mental Health Status: Not So Chill

Monitoringberichte zeigen ein ziemlich darkes Bild bei Liechtensteins Sekundarschülern: Rund die Hälfte fühlt sich niedergeschlagen. Stress durch Social Media, Pubertät und School-Life liefern serious Pressure. In Real- und Oberschulen wird Mobbing als «ernstes Problem» bezeichnet – etwa jeder Fünfte wird mehrmals im Monat oder öfter ausgegrenzt. Laut Daniela Knöpfel vom Schulamt liegen nun endlich «Zahlen und Fakten zur Situation im Land» vor.

Actionplan vom Schulamt

Auf dieser Basis hat das Schulamt einen Massnahmenkatalog gebaut. «Ein vom Schulamt erarbeiteter Massnahmenkatalog mit möglichen Programmen und Ansätzen wird den Schulleitungen Anfang Mai vorgestellt», so Knöpfel. Welche Tools vor Ort wirklich laufen, entscheiden die Schulleitungen selbst – Schulautonomie is key.

Focus: Anti-Mobbing-Strategy

«Mobbing ist die Eskalationsstufe einer nicht gelungenen Gemeinschaftsbildung», erklärt Knöpfel. Einzelaktionen reichen nicht: «Entscheidend für die Nachhaltigkeit von Massnahmen sind schulweite, ganzheitliche Programme und eine langfristige Strategie», ergänzt Schulsozialarbeiterin Barbara Morell. Gearbeitet wird mit dem «Freiburger Sozialtraining zur systemischen Intervention und Prävention». «Die Methode beinhaltet ein gezieltes Training von sozialen und emotionalen Kompetenzen auf der Basis von alltäglichen Konflikten», erklärt Morell. Knöpfel: «Wir sind auf einem guten Weg, dass wir diese Methode ab Herbst dieses Jahres den Schulen flächendeckend anbieten können.»

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