Schock zeigt, wie krass Leute drauf sein können

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(Bild: Gegen technisch brillant vorbereitete Coups gibt es laut Christian Klein kaum eine hundertprozentige Absicherung

Tatort Museum – aber make it Hightech

Im Landesmuseum droppt Kriminalhauptkommissar Christian Klein beim Event «Kulturgüterschutz Konkret» einen Deep Dive in den Manching-Heist: 2022 wurde das Kelten- und Römermuseum in nur neun Minuten geleert, der keltische Goldschatz ist grossenteils wohl lost. Klein beschreibt den ersten Moment am Crime Scene als Schock und nennt den Diebstahl «unbegreiflich».

Job: weniger Netflix, mehr Excel

Klein stellt klar: «Es ist viel mehr nüchterne Polizeiarbeit als Sherlock Holmes.» Die meiste Time geht für Auswertungen, Schreiben von Anträgen und Beweisführung drauf, der «Sherlock Holmes» kommt nur bei Tatorten und Vernehmungen kurz zum Vorschein.

Heists, Banden und Meltdown-Mode

Der Cop sieht einen Trend weg von klassischem Kunstraub hin zu Banden, die Kulturobjekte oft nur zum Einschmelzen klauen: «So würde ich es bejahen, dass der Trend in Richtung Verwertung und weniger zum Bewahren der Objekte geht.» Absolute Sicherheit für Museen sei unrealistisch: Ohne «Fort Knox»-Level bleiben immer Weak Spots, bis hin zum «menschlichen Faktor».

Event-Facts

Der Talk «Tatort Museum» mit Christian Klein steigt am Montag, 4. Mai, um 18 Uhr im Landesmuseum, Eintritt free.

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