Rorschach Art Sale: Kunst zum Schnäppchenpreis
Im Dezember 2024 hat Rorschach 185 Gemälde für symbolische 10 Franken vertickt, darunter auch teure Schenkungen. Die Aktion wirft Fragen zur Handhabung von Stadtsammlungen auf. Andrea Kauer Loens, Markus Burgmeier und Petra Büchel äußern sich dazu vage, mangels Infos zu den Hintergründen. Burgmeier meint: «Aus einem Zeitungsbericht weiss ich, dass Rorschach eine Kunsthistorikerin angestellt hat, die die Auswahl traf.»
Liechtenstein: Aussonderungen vs. Lagerprobleme
In Liechtenstein sind Verkäufe oder Aussonderungen nicht geplant. Petra Büchel betont, dass die Betreuung von Sammlungen wichtiger ist. Markus Burgmeier erklärt, dass Sammlungen oft zu viele ähnliche Objekte haben, was zu Sammlungsstopps führte. Andrea Kauer Loens betont, dass Platzmangel kein Grund für unsorgfältige Deakzession ist.
Platzmangel kreativ lösen
Andrea Kauer Loens empfiehlt, neue Objekte sorgfältig auszuwählen und anderen Museen zu schenken. Wichtig sei auch die Zusammenarbeit über Plattformen wie sammlungen.li.
Vertrauensverlust durch unsachgemäße Verkäufe
Petra Büchel warnt vor Vertrauensverlust bei unsorgfältigem Entsammeln. Künstler erwarten eine gute Aufbewahrung ihrer Werke, was bei Verkäufen gefährdet ist. Andrea Kauer Loens kritisiert Verkäufe, da Museen nicht Teil des Marktes sein sollten.
