Schneider feiert es nicht, im Mittelpunkt zu stehen

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(Bild: Marc Schneider (r.) freut sich zusammen mit Captain Nicolas Hasler in Wil über den Aufstieg.)

Last-Minute-Aufstiegsvibes

In Wil droppt der FC Vaduz im 25. Meisterschaftsgame ein 3:1 gegen den FC Wil – Win secured, Aufstieg aber noch im Loading-Screen. Alle Augen auf Aarau–Yverdon, sieben Minuten Nachspielzeit, die meisten Spieler gebannt am Handystream: Wenn es beim 2:2 bleibt, geht’s hoch. Nach dem Schlusspfiff in Aarau brechen bei den Spielern alle Dämme, Meistertrainer Marc Schneider bleibt bewusst off-cam. «Der Moment war einfach nur schön. Ich bin nicht der, der dann gleich zu den Fans rennen und auf einen Zaun steigen muss», lacht Schneider.

Lowkey-Coach, High-Impact-Team

Schneider feiert im Background, geniesst Family-Momente und lässt die Players im Spotlight: «Das ist mein Naturell. Ich bin bei sowas nicht so gerne im Mittelpunkt und überlasse den Spielern den Vortritt. Schliesslich geht es um sie. Ich habe Freude, wenn sie Freude haben».

Mut, Grind und Super-League-Plan

Der Coach erklärt den Season-Success mit 81 Punkten durch Mut und Vertrauen, gestartet auswärts bei Alkmaar. «Am Schluss war es eine geschlossen starke Mannschaftsleistung». Das Teamgerüst bleibt, Verstärkungen sollen kommen, die Spielidee auch in der Super League gleich bleiben: «Es geht darum, dass wir auch dort Mut zeigen, gleich auftreten und uns nicht verstecken.»

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