Schellenberger sagen straight „Nope“ zum Bodentausch

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Also, Schellenberg hat heute seine Stimme erhoben! Nach einer hitzigen Diskussion um falsche Zahlen und andere Anschuldigungen, ging’s um die Frage: Wie soll’s mit der Ortsplanung weitergehen?


Die Entscheidung

Die Antwort war klar: Mit 334 Nein-Stimmen gegen 183 Ja-Stimmen wurde das Bodentauschgeschäft mit 64,6 Prozent abgelehnt. 82 Prozent der Stimmberechtigten waren dabei am Start – voller Einsatz!


Reaktionen

Dietmar Lampert, der Boss vor Ort, meinte: „Ich persönlich bin froh, dass es so ein klares Votum gegeben hat.“ Obwohl er’s lieber andersrum gesehen hätte, respektiert er die Entscheidung. Er sieht’s so: „Jeder Stimmbürger hat wohl eingesehen, dass das Grundstück für die Gemeinde interessant ist. Der Haken war der hohe Preis, den man dafür bezahlt hätte. Wir konnten die Stimmbürger nicht davon überzeugen, dass es diesen wert ist.“


Next Steps

Für Lampert steht fest: Die Gemeinde muss weiter nach geeigneten Grundstücken Ausschau halten. Aber das Grundstück 534 ist vorerst kein Thema mehr.


Kieber’s View

Altvorsteher Walter Kieber, der Kopf des Referendumskomitees, war trotz seines erwarteten Neins positiv überrascht vom Ergebnis. Er glaubt, dass eine mangelhafte Informationspolitik dazu beigetragen hat. Kieber betonte: „Das darf nicht nur der Gemeinderat im stillen Kämmerlein entscheiden.“


Was war geplant?

Die Gemeinde Schellenberg wollte ein 2965 Quadratmeter großes Grundstück (Parzelle 534) erwerben und im Gegenzug vier fast gleichgroße Grundstücke (3006 Quadratmeter) sowie zusätzlich 2,7 Millionen Franken an die Besitzerin zahlen. Gegen diesen Beschluss hat das Komitee um Altvorsteher Walter Kieber das Referendum gestartet.


Pro und Contra

Der Gemeinderat Schellenberg und das Pro-Komitee „Zukunft für Jung und Alt“ sahen in dem Bodentauschgeschäft eine einmalige Chance. Das Referendumskomitee hatte nichts gegen den vorsorglichen Bodenerwerb, aber sie störten sich an dem Preis, der Kommunikation und der „Zerstückelung“ der Tauschgrundstücke.


Und nun?

Mit dem klaren Resultat ist die Diskussion um das Bodentauschgeschäft wohl beendet. Sowohl Vorsteher Dietmar Lampert als auch Walter Kieber vom Referendumskomitee hoffen, dass nun wieder mehr Chill in der Gemeinde Schellenberg einkehrt.


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