Burgruinen-Dilemma in Schellenberg
Die zwei berühmten Burgruinen in Schellenberg, bekannt für chillige Events und Lagerfeuer, wurden 1956 von Fürst Franz Josef II. dem Historischen Verein geschenkt. Seitdem diskutiert der Vorstand ständig die „Sinnhaftigkeit der bestehenden Besitzverhältnisse“, laut dem aktuellen Gemeinderatsprotokoll.
Historischer Verein will raus
Trotz guter Zusammenarbeit zwischen Land, Gemeinde und dem Verein, fragte der HVFL am 18. Juli 2024 offiziell bei der Gemeinde Schellenberg an, ob sie die Burgruinen übernehmen will. Der Gemeinderat zeigte Verständnis, da der Verein nicht unbedingt für den Erhalt denkmalgeschützter Bauten zuständig ist und finanziell immer auf Unterstützung angewiesen ist.
Gemeinde nicht happy
Doch die Gemeinde hat kein großes Interesse, die Burgruinen zu übernehmen. Sie sieht das Land in der Pflicht, „ihre denkmalgeschützten Bauten von überregionalem Interesse zu pflegen und zu unterhalten“. Wenn eine Übergabe stattfinden soll, dann ans Land.
Mitspracherecht in Gefahr?
Ein Gemeinderatsmitglied äußerte Bedenken, dass das Mitspracherecht der Gemeinde eingeschränkt werden könnte, falls das Eigentum ans Land geht. Es wurde vorgeschlagen, Rechte und Pflichten klar zu regeln, unabhängig vom Eigentum. Ob das Land schon eine Anfrage erhalten hat, bleibt unklar.
