Schaaner Firmen bringen jetzt deutlich mehr Steuergeld rein

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(Bild: Industriegebiet Schaan: Die Unternehmen ihn Schaan haben 2025 deutlich mehr Ertragssteuern entrichtet

Tax-Boom trotz Krisen-Vibes

2025 läuft die Weltwirtschaft wegen US-Strafzöllen und Kriegen eher offline, trotzdem kassiert Liechtenstein bei der Ertragssteuer fett ab: 397 Millionen Franken, plus 34 Prozent vs. 2024. Damit zweitbestes Ergebnis seit 2000 nach dem Rekordjahr 2020 (565 Mio.) mit einem «ausserordentlichen Steueranfall» von rund 300 Millionen Franken wegen einer Ikea-nahen Stiftungs-Umstrukturierung.

Schaan als Money-Magnet

Die grösste Veränderung gibt’s bei der Ertragssteuer 2025: Mehreinnahmen von knapp über 100 Millionen. Laut Ministerium für Präsidiales und Finanzen: «Die Steigerung ist auf ausserordentlich gute Ergebnisse einzelner Unternehmen zurückzuführen». Hotspot ist Schaan: 134 Millionen, mehr als doppelt so viel wie im Vorjahr, plus 73 Millionen. Vaduz kommt auf 106 Millionen, leicht rückläufig. Together liefern Schaan und Vaduz 60 Prozent der gesamten Ertragssteuer.

GloBE als Next-Level-Cash

Ruggell droppt 38 Millionen (+45 Prozent) und holt landesweit Platz drei. 287 Millionen fliessen ans Land, 110 Millionen an die elf Gemeinden; je 31 Millionen an Schaan und Vaduz, Ruggell bekommt 13 Millionen. Ab 2026 kickt die globale Mindestbesteuerung «GloBE». Dazu das Ministerium: «Durch die damit eingeführte liechtensteinische Ergänzungssteuer sind Mehreinnahmen zu erwarten, die sowohl dem Land als auch den Gemeinden zufallen». Rund 250 Gesellschaften fallen unter das 15-Prozent-Mindeststeuer-Regime, «wobei viele dieser Gesellschaften Erleichterungen beanspruchen können».

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