Schaan und Eschen geben Böden für die Rheinaufweitung frei

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(Bild: So könnte der Rhein bei Schaan und Eschen in Zukunft aussehen.)

Mega-Projekt Alpenrhein

Hundert Millionen Franken Investment für mehr Vibe am Fluss: Die Aufweitung «Alpenrhein Schaan-Eschen-Buchs» soll auf 1,7 Kilometern den Rhein von 95 auf 215 Meter spreaden. Laut Amt für Umwelt ist der aktuelle Fluss ein «monotonen und strukturlosen Strom mit wenig Leben». Ziel: mehr Space für Biodiversität, chilliger Erholungsraum und upgraded Hochwasserschutz mit neuen Dämmen.

Land-Deals und Time-Line

Für das Projekt werden Flächen von Schaan und der Bürgergenossenschaft Eschen genutzt. Schaan hat Mitte Mai eine unentgeltliche Dienstbarkeit gewährt, Eschen zog nach. Nun ist die Regierung dran: Bis Ende 2026 soll ein Bericht mit Antrag für einen Planungskredit ready sein, der im Frühjahr 2027 in den Landtag geht. Bei Go sollen innert fünf Jahren konkrete Pläne entstehen, über den Kredit wird voraussichtlich 2032 entschieden.

Kritik und Money-Struggle

Umweltorganisationen wollten mehr als plus 20 Meter Breite, Verantwortliche blieben beim Limit: Eine spätere Erweiterung nach Norden und Süden bleibe möglich. Vorschläge, die Dämme um 2,5 bis 4 Meter zu senken, wurden verworfen. 200 000 Kubikmeter Aushub müssen entsorgt werden, Kosten: rund 100 Millionen Franken, davon 42 Prozent aus Liechtenstein. In der Schweiz heisst es: «Verschiedene Projekte am Alpenrhein sowie entsprechende Entlastungspakete werden den Druck auf die zur Verfügung stehenden Finanzmittel der Schweiz weiter erhöhen und somit eine Realisierung der Aufweitung erschweren.» Eine Stellungnahme der Stadt Buchs ist in Arbeit, für das zweite Halbjahr 2026 ist dort ein Mitwirkungsprozess geplant.

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