Money Moves im Gemeinderat Schaan
Es ist wyld, was gerade in unserer Gemeinde Schaan abgeht. Am 22. November haben die Big Player im Gemeinderat den Vorschanschlag für 2024 durchgewunken. Die Zahlen sind aber nicht so fresh, sie erwarten einen Fehlbetrag von 12,3 Millionen Franken in der Gesamtrechnung. Die Gründe sind weniger Steuern und der horizontale Finanzausgleich. Im Gemeinde-Newsletter steht: „Diese Quersubventionierung der anderen Gemeinden mit Ausnahme von Vaduz beläuft sich voraussichtlich auf 10,1 Millionen Franken“.
Das ist echt sus, denn trotz der aktuellen Krisenlage und hoher Investitionen, die anstehen, ist ein ausgeglichenes Budget nicht drin. Aber hey, no stress, die Finanzlage in Schaan ist immer noch top. Und sie rechnen damit, dass die Gesamtrechnung ab 2027 wieder im Plus ist.
Investitionen auf der Überholspur
Wenn wir uns die Investitionsrechnung mal genauer anschauen, wird es echt interessant: Die Bruttoinvestitionen werden im kommenden Jahr laut Budget um 22,6 Prozent höher sein als dieses Jahr. Der Hochbau bekommt einen krassen Boost um ungefähr 9,4 Millionen Franken oder 255,9 Prozent, während die Ausgaben im Tiefbau um 29 Prozent sinken.
Im Hochbau sind viele Projekte geplant, zum Beispiel die Sanierung des Kleinen Saals im SAL, der Neubau des LFV-Campus, eine Photovoltaikanlage bei der Deponie Ställa, die Sanierung der Liegenschaft Schmedgässle 2 oder die des alten „Bierhüsle“. Auch im Tiefbau sind ein paar dicke Projekte am Start, wie der geplante Äscherlepark, die Sanierung der Saxgass oder die Gestaltung der Wiesengass.
Der Neubau der Rutschbahn im Schwimmbad Mühleholz wird voraussichtlich 2024 abgeschlossen sein. Das gleiche gilt für das Projekt zusammen mit der Überbauung „Im Zentrum“. Also, da geht was in Schaan, Leute! (red/eingesandt)
