TBC-Spread Vorarlberg
In Vorarlberg persistiert Rinder-TB im Rotwild; trotz Massnahmen expandiert das Seuchengebiet Richtung Süden und Westen. «Obwohl Vorarlberg einen immensen Aufwand betreibt, hat sich die Tuberkulose gegen Süden und Westen verschoben – das ist keine gute Entwicklung und bedroht die Wildbestände bei uns», so Brunhart. 99 positive Tiere; Hotspot driftet zum Prättigau. Graubünden erhöht das Monitoring auf 30 Prozent.
Cross-border Watchmode
TBC bleibt oft under the radar; Hirsche migrieren bis Liechtenstein. Befunde in verbindenden Tälern fehlen bisher; Silbertal liegt nahe. «Wir beobachten stetig, wo in Vorarlberg Fälle festgestellt werden und ob Wildkorridore nach Liechtenstein betroffen sind», erklärt der Landestierarzt. Bei Risiko folgen Beobachtungsgebiete, Futter-Schutz, Tierkontakt-Prevention. «Der Austausch unter den Behörden ist sehr gut. Wir werden immer sofort über die aktuelle Entwicklung informiert», so Brunhart. «Jährlich werden bei uns 20 bis 25 erlegte Tiere – hauptsächlich Rotwild – beprobt», erklärt Werner Brunhart. Unterländer Viehtrieb nach Vorarlberg ist eingestellt. Zoonose-Check greift hart: «Aus diesem Grund müssen bei Feststellung der Tuberkulose in einer Rinderhaltung strenge Massnahmen im Bereich des Tierverkehrs eingehalten werden», erklärt Brunhart.
