Richtig füttern ist wichtig

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Die Blaumeise pickt Futter aus dem aufgehängten Nusssäckchen. (Bild: Gerald Sutter)

Back to Nature: Gardens Go Wild

Der Trend zu naturnahen Gärten boomt! Diese grünen Oasen sind nicht nur ein Paradies für Käfer, Bienen und Schmetterlinge, sondern auch für Vögel, die von heimischen Sträuchern und Wildblumenwiesen profitieren. Dornsträucher und grüne Fassaden bieten zudem prima Winterquartiere.

Bird Feeding Debatte

Ob Vögel füttern cool ist oder nicht, bleibt umstritten. Ornithologe Georg Willi sagt, Vögel sind wintersmart und brauchen’s nicht unbedingt. Trotzdem macht’s Freude und hilft, wenn’s frostig wird. Wichtig: Füttern soll im Spätherbst starten, damit die Vögel weniger Energie für die Nahrungssuche brauchen.

Futterplatz 101

Fürs richtige Bird-Feeding ist ein trockenes Futterhäuschen entscheidend. Körner, Haferflocken und Rosinen müssen vor Nässe geschützt sein. Achtung: Hygiene first – regelmäßige Reinigung der Futterstelle ist Pflicht. Keine Essensreste, nur naturnahes Futter wie Haferflocken und Sonnenblumenkerne.

Nistkästen und Co.

Vogelfreundliche Gärten brauchen heimische Pflanzen, sagt Livio Rey von der Vogelwarte Sempach. Nistkästen sind hilfreich, aber nicht überall wirkungsvoll. Verschiedene Lochgrößen in Nistkästen reduzieren Stress und fördern Vielfalt. Nistkästen an jedem zweiten Baum sind eine clevere Lösung.

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