Richter schiebt Verhandlung nach Messer im Familienfoto erstmal auf

2 Min Read
(Bild: In zwei Wochen wird sich der Angeklagte erneut vor Gericht zu verantworten haben..)

Teufelskreis Drogenlife

Ein 23-Jähriger steht erneut vor Gericht, komplett emotional und mit dem Statement: «Ich will mit dem ganzen Scheiss nichts mehr zu tun haben». Gemeint sind Cannabis, Haschisch und Kokain. Der Start ins Drogen-Game mit 16, danach ein klassischer Downhill: Lehre abgebrochen, Suchttherapie vorzeitig beendet, keine Arbeit, Schulden, Anzeigen. Laut Bewährungshelfer hat er Mühe, Termine und Regeln einzuhalten.

Charges und Chat-Beweise

Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, Betäubungsmittel konsumiert und damit gedealt zu haben. Den Konsum gibt er zu, Dealerei denied er konsequent – auch nachdem der Richter Sprachnachrichten vorgelesen hat. Er räumt nur ein, «ganz früher» ein paar Gramm verkauft zu haben, noch vor seiner Therapie 2022.

Family-Drama mit Messer

Zweiter Vorwurf: gefährliche Drohung. Er soll Mutter und Bruder angekündigt haben, «dass er sie fertig machen wolle» und ein Messer ins Familienfoto auf dem Küchentisch gerammt haben. Er erklärt, extrem wütend gewesen zu sein und sagt: «Ich habe meine Drohung auf alle Fälle nicht ernst gemeint».

Next Steps im Verfahren

Ein Urteil gibt es noch nicht, die Verhandlung wurde vertagt. Das Gericht will erst die Mutter und den Bruder anhören. Der Angeklagte plant eine neue Suchttherapie: «Mein grosses Ziel ist es, eine Lehrstelle zu bekommen und das alles auch durchzuziehen.»

Zum Originalartikel

Leave a comment