Rhein-Revamp: Natur Comeback im Anflug
Der Rhein könnte sich bei Schaan und Buchs bis Eschen in etwa zehn Jahren auf 215 Meter ausbreiten und 32 Hektar Fläche reclaimen. Doch das Projekt hat seine Challenges, wie die erste öffentliche Vorprojekt-Session in Eschen zeigte. Vor allem die Kosten sind ein Hot Topic, denn für Liechtenstein stehen satte 41,68 Mio. Franken auf dem Spiel. Statt „Rheinaufweitung“ spricht man diplomatisch von „Revitalisierung“, da das Wort in der Vergangenheit für Trouble gesorgt hat. Die betroffenen Grundstückseigentümer sind bereits im Loop und sowohl Eschen als auch die Bürgergenossenschaft haben das Vorprojekt geapproved.
Timetable: 2031 als Zieljahr
Der Fahrplan zeigt, dass noch ein langer Weg vor dem Bauprojekt liegt. Am 27. November gibt’s in Schaan ein weiteres Info-Event. Von Dezember bis Mai kann die Öffentlichkeit im Rahmen einer Consultation ihre Meinung zum Vorprojekt abgeben. Diese Inputs werden ins finale Projekt integriert, wobei auch Bern ein Wörtchen mitzureden hat. Läuft alles smooth, könnte das Projekt 2026 zur Entscheidung vorgelegt werden. Die Regierung würde Ende 2026 beraten und 2027 den Landtag um einen Kredit bitten. Eine Realisation wäre frühestens zwischen 2031 und 2035 möglich, solange kein Referendum dazwischenfunkt.
