Rheinpegel faellt, Transportkosten gehen hoch

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(Bild: Hier in Kaub wird der Pegelstand gemessen. Er gilt als Referenzwert für die Rheinschifffahrt.)

Low-Water-Drama auf dem Rhein

Am Hotspot Kaub droppt der Pegel massiv. Fällt er unter zehn Zentimeter, ist die wichtigste Wasserstrasse Europas basically in zwei Parts gesplittet. Für die Schweiz als Import-Hub via Basler Häfen ein harter Hit, für Liechtenstein vor allem ein Kosten-Problem.

Kosten-Pressure statt Supply-Crash

Liechtensteins Firmen merken das Ganze vor allem im Wallet. «Die bereits heute reduzierten Transportkapazitäten auf dem Rhein haben in den letzten Wochen zu einem Anstieg der Transportkosten geführt», so LIHK-CEO Maximilian Rüdisser. Mehr Firmen switchen von Schiff auf Rail und Road, die Nachfrage zieht an, alle Transportwege werden teurer – auch für Betriebe, die den Rhein gar nicht direkt nutzen.

Safety-Net via Schweiz

Trotzdem läuft die Produktion im Land weiter stabil, ohne Unterbruch. Über den Zollvertrag hängt Liechtenstein komplett im Schweizer Versorgungs-System. Das Ministerium hält fest: «Die Versorgung des Landes mit lebenswichtigen Gütern ist trotz der Einschränkungen der Transportkapazitäten auf dem Rhein und der Konflikte im Nahen und Mittleren Osten gewährleistet.»

Pflichtlager als Backup-System

Bei Engpässen würden Pflichtlager geöffnet, Mengen nur nach Nachfrage entnommen; eine staatlich proportionale Verteilung ist laut Ministerium nicht vorgesehen.

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