Rheinberger-Festival 2026 – Orgel-Vibes zum 125. Death-Anniversary
Zum 125. Todesjahr von Josef Gabriel Rheinberger (1839–1901) launched die Internationale Josef Gabriel Rheinberger Gesellschaft das Rheinberger-Festival (14.–22. März 2026). Kick-off war ein Orgelkonzert in der Pfarrkirche Schaan mit J. S. Bach, Mozart, Liszt, Sweelinck, Novak und Rheinberger, plus fresh Improvisationen des Organisten für den contemporary Touch.
From Child Prodigy to Munich Pro
Rheinberger, bekannt vor allem für seine Orgelmusik – besonders 20 Orgelsonaten in verschiedenen Tonarten – nutzte die Orgel eher als Konzert- denn als Kircheninstrument. Bereits 1846, „als Siebenjähriger!“, übernahm er den Organistendienst in Vaduz, zog 1851 nach München und wurde dort 1859 Klavierlehrer, 1860 Professor für Komposition, Kontrapunkt, Harmonielehre und Musikgeschichte.
Big Names, Big Sounds
Das Konzert startete mit Liszts Orgelfassung von Bachs „Ich hatte viel Bekümmernis“, deren Schlussakkord in hellem Dur „ein hoffnungsvolles Zeichen“ setzte. Es folgten Mozarts Adagio h-Moll KV 540, über das geschrieben wird: „Das Werk bleibt rätselhaft“ und gefragt wird: „Ist es Ausdruck persönlicher Not? Ein musikalischer Seufzer?“
Orgel-GOATs und Finale
Sweelincks «Malle Sijmen», Bachs «Fantasie und Fuge g-Moll», Novaks «Präludium über ein mährisches Thema» und Rheinbergers «Sonate Nr. 8 e-Moll op. 132» lieferten Drama und Late-Romantic Power. Hannfried Lucke schloss mit zwei Impro-Features: über Rheinbergers «Abendlied» und «Der Mond ist aufgegangen».
