„Von Ethik bis Katholizismus – Schüler machen ihre Wahl“
Also, peeps, hört mal her. In Liechtenstein könnte es bald freshere Optionen für den Religionsunterricht geben – cool, oder? Es gibt Überlegungen, das staatskirchenrechtliche System aufzumischen und dabei könnte es zu mehr konfessionellem Religionsunterricht kommen. Die Kids sind down dafür, wie der Rechenschaftsbericht 2023 zeigt. In den Primarschulen ziehen die meisten noch den klassischen Religionsunterricht vor, aber an den Ober- und Realschulen geht die Mehrheit eher auf „Ethik und Religionen“ ab.
Hier einige Zahlen: Von den 1.921 Primarschülern haben im Jahr 2023 33% (das sind 633 Kids) den Unterricht in Ethik und Religionen genossen. 66,3% (also 1.274 Schüler) haben am katholischen Unterricht teilgenommen.
„Mehrfalt statt Einheitsbrei“
An den Ober- und Realschulen sieht die Sache anders aus: Von den 1.118 Schülern haben 83% (928) den Unterricht in Ethik und Religionen besucht. Nur noch 17% (190) nahmen am konfessionellen Religionsunterricht teil.
„Neue Gesetze, neue Möglichkeiten“
Wenn das neue Gesetz angenommen wird und die Verfassung entsprechend geändert wird, könnte das den Unterricht an den staatlichen Schulen beeinflussen. Staatlich anerkannte Religionsgemeinschaften könnten beim Religionsunterricht mitreden und es könnte mehr konfessioneller Unterricht geben. «Ein entsprechender Inhalt könnte Eingang in die Ausführungsvereinbarung zwischen der Regierung und dem Erzbistum Vaduz finden und so ausdrücklich festgehalten werden», heißt es im Bericht und Antrag. Läuft also!
