Regierungschefin Haas sagt, dass Money nicht einfach so droppt

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(Bild: Regierungschefin Brigitte Haas stellte sich den Fragen von Gary Kaufmann

First 100 Days: Die Newcomer-Regierung im Reality-Check

Nach dem Startschuss vor 100 Tagen ist Liechtensteins neue Regierung mit vier fresh Faces im Dauerstress-Modus. Global Crisis-Mode: US-Zölle, Ukraine-War, Nahostkonflikt. Regierungschefin Brigitte Haas droppt: «Es ging direkt von Null auf Hundert, diese Themen beschäftigen uns tagtäglich enorm.» Die Taskforce US-Zölle verhandelt weiter, Hoffnung auf baldige Lösung. «Einen EU-Beitritt Liechtensteins sehe ich derzeit überhaupt nicht plastisch», betont Haas. Der EWR-Status wird wegen Iceland-EU-Träumereien gecheckt.

Money-Talk und Invest-Pläne

Mit einem fetten Plus von 333 Millionen Franken im April war die Landesrechnung zwar lit, aber Haas bleibt auf Sparflamme: «Der Gewinn ist erfreulich, aber er liegt in der Vergangenheit.» Big Investments sind bei Schule, Bibliothek und Spital geplant, aber: «Das Geld fällt nicht vom Himmel.» Wegen sinkenden Einnahmen und steigenden Kosten droht 2025 ein Minus.

Kirche, eGovernment und Beef in der Politik

Das neue Religionsgesetz soll für mehr Fairness sorgen, bleibt aber pending. Digitalisierungs-Offensive polarisiert, DpL will mehr Analog-Vibes – Haas kontert: «Das wäre ein Rückschritt.» Polit-Beef mit FBP wegen Flut-Hilfe, aber Haas bleibt cool: «Logischerweise gefällt es einem nicht, wenn man selber angegriffen wird.» Teamwork in der Regierung läuft – trotz Drama.

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