Regierungschef Risch sagt, Abgeordneter Kaiser soll bei den Fakten bleiben

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Regierungschef Daniel Risch (Bild: Nils Vollmar)

IWF-Beitritt: Kaiser gegen die Regierung

FBP-Abgeordneter Johannes Kaiser ist der MVP der IWF-Haters in Liechtenstein. Seit Juni feuert er auf Social Media gegen den Beitritt, beschuldigt die Regierung der «Unredlichkeit» und behauptet, sie habe den Landtag «hinters Licht geführt».

Finale Phase des Abstimmungskampfs

Am vergangenen Mittwoch startete die Endrunde des Abstimmungskampfs mit einer öffentlichen Infoveranstaltung. Die Wahlunterlagen werden am 5. September verschickt. Kaiser und sein Team boykottieren Interviews und Diskussionen, obwohl sie für eine «breite Diskussion» warben. Regierungschef Daniel Risch kontert Kaisers unsachliche Kritik und sieht in der Veranstaltung keine neuen Argumente.

Risch kontert Kaisers Behauptungen

Risch kritisiert Kaiser für wiederholte Falschbehauptungen. Laut Risch: «Emotional mag er mit einigen Punkten ins Schwarze treffen. Wenn es um die Fakten geht, liegt er bei vielen Punkten falsch – und das, obwohl er lediglich in die öffentlich verfügbaren Quellen schauen müsste». Er betont, dass alle Fragen bereits im Landtag diskutiert wurden.

Fakten vs. Gefühle

Risch fordert eine sachliche Diskussion: «Ich behalte die Hoffnung, dass die Diskussion zum IWF zeitnah wieder sachlich geführt wird, ohne emotional mit nicht belegten Behauptungen Ängste zu schüren und das Misstrauen zu fördern». Das Duell zwischen Risch und Kaiser geht weiter, mit dem nächsten Clash am 28. August und der Livediskussion am 2. September.

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