Regierungsbildung: Rehak findet es uncool, dass die DpL nicht dabei ist

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(Bild: Daniel Schwendener)

Sondierungsgespräch zwischen VU und FBP

Nach den Landtagswahlen 2025 treffen sich VU und FBP für ein erstes Sondierungsgespräch. Die VU hatte gleich nach den Wahlen die Einladung verschickt, die FBP nahm sie am vergangenen Mittwoch an. Ziel ist, auszuloten, ob Koalitionsverhandlungen sinnvoll sind. Der FBP-Landesvorstand will danach final entscheiden.

Rehak und DpL außen vor

DpL-Präsident Thomas Rehak sieht das Ganze als Formsache. Seine Partei, fast so stark wie die FBP, wurde nicht eingeladen. Rehak deutet dies als Zeichen für eine Fortsetzung der VU-FBP-Koalition. Er kritisiert, dass das VU-Motto „Metanand“ nicht für die DpL gilt: „Das ‹Metanand› der VU scheint lediglich in der Ausgrenzung der DpL zu bestehen.“

Wählerbewegungen und Enttäuschung

Laut Nachwahlbefragung punktete die VU durch Stimmenzuwächse von FBP und Freier Liste. Hauptgrund für die Wählerwanderung war das FBP-Team um Ernst Walch. Rehak kritisiert die FBP: Trotz rechnerischer Mehrheit mit der DpL suchen sie das Gespräch nicht. Rehak betont: „Man redet nur mit der VU.“

Opposition bleibt

Die DpL bleibt wohl in der Opposition. Rehak unterstreicht: „Doch die Signale von VU und FBP sind unmissverständlich, dass wir weiterhin in der Opposition gesehen werden.“

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