Neue Verbindungsstrasse in Triesen
Die Regierung plant den Bau einer neuen Verbindungsstrasse im Gebiet Triesen Nord. Dafür wird ein Kredit von 13 Millionen Franken beantragt. Der Industriezubringer Vaduz–Triesen soll 1200 Meter lang sein und von der Rheinbrücke Vaduz-Sevelen bis zur Gewerbezone Neusand verlaufen. Geplant ist eine zweispurige Strasse parallel zum Rheindamm. Die bestehende Rheindammstrasse wird zurückgebaut und für Fussgänger und Radfahrer freigegeben.
Optimierte Verkehrsführung
Der Neugutweg wird an die neue Strasse angeschlossen. Ein sicherer Knotenpunkt mit Querungsmöglichkeiten für Fussgänger und Radfahrer wird eingerichtet. Ziel ist es, den motorisierten Verkehr in den dicht besiedelten Gebieten von Vaduz zu entlasten und den öffentlichen Verkehr sowie den Fuss- und Radverkehr zu fördern.
Synergien und Sicherheit
Durch das Projekt sollen technische und finanzielle Synergien entstehen, auch weil die Hochwassersicherheit verbessert werden muss. Der Rheindamm zeigt derzeit eine ungenügende Stabilität und wird dringend saniert.
Zeitplan und Finanzierung
Der Landtag entscheidet im Dezember 2024 über den Kredit. Die Eröffnung der Strasse ist für Herbst 2028 geplant, als Teil des Mobilitätskonzepts 2030.
