Regierung plant Ideenstudie für Tierbrücke

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Jäger Kevin Marte macht in den Sozialmedien immer wieder auf das Problem der Wildunfälle aufmerksam. Zuletzt in einem Video auf Facebook. (Bild: Facebook/ Jäger Pirschwald Eschner Riet)

Tote Hirschkühe und gebrochene Herzen

Kevin Marte von der Jagdgesellschaft Prischwald Eschner Riet ist not amused. In einem Facebook-Video sitzt er neben einer erlegten Hirschkuh mit gebrochenem Bein und fordert: „Liebe Politiker, es ist jetzt an der Zeit für eine Lösung.“ Weil das Tier ein Muttertier ist, muss auch das Kalb erlegt werden. „Es ist bereits der dritte Wildtierunfall diese Woche.“ Nendeln ist der Hotspot, da die Feldkircherstrasse einen Wildtierkorridor durchkreuzt.

Endlich Bewegung für Wildtierpassagen

Der Druck zur Lösung steigt, und es bewegt sich was. Regierungschef-Stellvertreterin Sabine Monauni kündigt Studien für Wildtierpassagen an der Feldkircherstrasse an. Auch die Bendererstrasse und die Landstrasse sind im Visier für Wildwarnsysteme. St. Gallen plant zwei Wildtierbrücken über die Autobahn, und der Rhein wird unter die Lupe genommen, um Tiere sicher überqueren zu lassen.

Biodiversität im Fokus

Die Vernetzung der Lebensräume ist crucial für die Biodiversität. Die Regierung hat einen Aktionsplan Biodiversität vorgestellt, aber Sabine Monauni warnt vor Interessenskonflikten. Die Eschner Jäger hoffen auf speedy Maßnahmen: „Wir haben bereits Vorarbeit im Eschner Riet geleistet,“ so Kevin Marte. Vorschläge wie weniger Mähen im Herbst stehen bereits.

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