Regierung kriegt nur langsam mehr Kohle

2 Min Read
(Bild: Nils Vollmar)

Neues Lohnsystem in der Schweiz

Die Schweizer Regierung plant eine Änderung des Besoldungsgesetzes. Eine Lohnanalyse zeigt, dass die oberen Gehaltsklassen zu wenig und die unteren Klassen eher zu viel verdienen. Daher sollen die Lohnbänder von Lohnklasse 1 bis 20 um 5% bis 15% erhöht werden. Die unteren Klassen bekommen weniger, die oberen mehr.

Ausnahmen und Übergangsregelungen

Bestimmte Stellen wie Regierungsmitglieder, Regierungssekretär, Finanzkontrolle sowie Richter und Staatsanwälte sind ausgenommen. Diese würden sonst auf einen Schlag 15% mehr verdienen. Die Regierung will das nicht, um Gleichheit zu wahren. Stattdessen sollen diese Gehälter jährlich um 1% steigen, bis 15% erreicht sind. 2024 verdient der Regierungschef 329.406 CHF, was auf 378.817 CHF steigen könnte.

Vergleich zur Privatwirtschaft

Regierungsgehälter wirken hoch, sind aber im Vergleich zur Privatwirtschaft moderat. Der Verwaltungsratspräsident der Landesbank bekommt 426.000 CHF, der der VP Bank sogar 490.000 CHF. Der Landesbank-CEO verdient über 1,6 Millionen CHF. Auch in Staatsbetrieben wie der Liechtensteinischen Post AG sind die Gehälter höher. Der Geschäftsführer erhielt 2023 334.254 CHF.

Lohnausblick

Der Vergleich mit der Schweiz zeigt, dass die Löhne der Liechtensteiner Regierung nicht übermäßig hoch sind. Ein Schweizer Bundesrat verdient 472.958 CHF, ein Basler Regierungsrat 313.000 CHF.

Aktuelle Gehälter der Regierung

2024 liegen die Maximalgehälter bei 267.810 CHF:
– Regierungschef: 329.406 CHF
– Regierungschef-Stv.: 310.660 CHF
– Regierungsräte: 290.574 CHF
– Regierungssekretär: 271.827 CHF

Zum Originalartikel

Leave a comment