Regierung hat zwei Drittel vom Plan durchgezogen

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Kommendes Jahr werden die Geschicke im Regierungsviertel in neue Hände gelegt. (Bild: Nils Vollmar)

Regierungswechsel im Anmarsch

In drei Monaten stehen die Landtagswahlen an, und es bahnt sich ein Regierungswechsel an. Vier von fünf Regierungsmitgliedern werfen das Handtuch, nur Sabine Monauni bleibt am Start. Vor der letzten Landtagssitzung im Dezember stehen 54 Traktanden auf der Liste, eine echte Monstersitzung. Projekte wie der Industriezubringer zwischen Vaduz und Triesen sollen noch durchgewinkt werden.

Seitensprünge der Regierung

Die Regierung hat schon einiges erledigt, aber nicht alles. Die Website regierungsprogramm.li zeigt, dass 65 Prozent der geplanten Maßnahmen abgehakt sind. Einige Daueraufgaben können jedoch nie wirklich abgeschlossen werden, wie die Beziehungspflege zwischen der Schweiz und der EU. Eine 100-Prozent-Erledigung ist daher utopisch.

Baustellen der Zukunft

Digitalisierung, Verkehr und Gesundheitswesen bleiben große Baustellen. Einige Digitalprojekte hängen in der Luft, und Bauprojekte wie das Landesspital stecken wegen Mehrkosten fest. Auch im Gesundheitswesen herrscht Stillstand, seit Mai 2023 gibt’s keine Fortschritte bei den Gesundheitskosten. Die neue Regierung hat also einiges auf der To-Do-Liste, vor allem in Sachen ökonomische Nachhaltigkeit.

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