Flüchtlings-Situation in Liechtenstein
Seitdem Russland über die Ukraine hergefallen is, hat Liechtenstein echt Stress, die vielen Geflüchteten unterzubringen. Aktuell hat die Flüchtlingshilfe (FHL) so um die 650 Leute aus dem Asylbereich am Start.
Aus der Ukraine flüchten viele
Bei 593 der Schutzsuchenden handelt es sich um Menschen aus der Ukraine. Dieses Jahr gab’s bisher 62 Asylgesuche, wobei 44 davon von Ukrainern kamen.
Extra Wohnraum für Geflüchtete
Um die Geflüchteten weiterhin unterbringen zu können, hat man in den letzten Monaten gecheckt, wo man zusätzlichen Wohnraum schaffen kann. Die Regierung hat sich dabei auf die Idee eines Kollektivheims nach Modulbauweise im Liechtensteiner Unterland gestürzt. So steht’s jedenfalls in einer Pressemitteilung.
Regierung nimmt Ergebnisse zur Kenntnis
Die Regierung hat die Ergebnisse dieser Überlegungen abgenickt und die zuständigen Stellen angewiesen, einen Bericht und Antrag für die nötigen Finanzentscheide an den Landtag zu erstellen.
Vaduzer Aufnahmezentrum soll erneuert werden
Gleichzeitig will man sich Gedanken machen, wie man das Aufnahmezentrum in Vaduz erneuern könnte. Das wurde 1998 als Provisorium für rund 60 Leute gebaut und ist die erste Anlaufstelle für alle Asylsuchenden in Liechtenstein. Aber nach 26 Jahren intensiver Nutzung sind die vorhandenen Einrichtungen echt am Ende, und ein Neubau ist nötig, um eine angemessene Unterbringung von Asylsuchenden und Schutzbedürftigen zu gewährleisten, so die Regierung.
