Bürokratie-Stress für Bauern
Die Regierung hat am 24. September 2024 den Bericht zum Bürokratieabbau in der Landwirtschaft abgenickt. Laut Bericht ackern die Betriebsleiter:innen durchschnittlich 65 Stunden pro Woche. Davon gehen rund 12 Prozent für Papierkram drauf.
Verwaltungs-Kram
Der ganze administrative Aufwand kommt hauptsächlich von staatlichen Förderungen und gesetzlichen Vorgaben, z.B. im Bereich Tierhaltung und Umweltschutz. Die Regierung betont, dass sie versucht, den Aufwand zu minimieren. Allerdings ist der Spielraum begrenzt wegen des Zollvertrags und der Abhängigkeit von der Schweizer Agrarpolitik. «Wenn immer möglich, wird der Spielraum für eigene agrarpolitische Maßnahmen genutzt, z.B. bei der Absatzförderung und der Einkommenssicherung durch Direktzahlungen», heißt es.
Weitere Challenges
Zusätzlich stöhnen viele Betriebsleiter:innen über fehlende Wertschätzung und stark parzellierten Grundbesitz. Der agrarpolitische Bericht 2022 sieht verschiedene Maßnahmen vor, um die Lage in der Landwirtschaft zu verbessern.
