Regierung gibt 100k Franken für Blatten raus

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Idyll im Risikogebiet: Die Naturkatastrophe von Blatten im Lötschental löst eine Debatte über die Zukunft der Bergdörfer aus. (Bild: Cyril Zingaro / Keystone (28. 5. 2025))

Bergsturz-Drama im Wallis

Am 28. Mai 2025 hat ein fetter Felsrutsch im Lötschental, Kanton Wallis, richtig reingehauen: Blatten und umliegende Spots sind unter Geröll und Eis begraben, massive Zerstörung überall. Die Lonza ist komplett zu, Rückstau incoming – noch mehr Damage für Blatten. Neben Häusern sind auch Straßen, Strom, Wasser und Schutzanlagen richtig am Ende.

Liechtenstein zeigt Support

Die Regierung droppt 100’000 Franken für den Kanton Wallis. „Der Beitrag soll gezielt dort eingesetzt werden, wo Unterstützung am dringendsten benötigt wird“, heißt es offiziell. Mit dem Move will Liechtenstein die „freundschaftlichen und historisch gewachsenen Beziehungen“ zur Schweiz pushen und im Katastrophenschutz weiter eng kooperieren: „Es ist Liechtenstein ein Anliegen, einen konkreten Beitrag zur Bewältigung der schwierigen Lage vor Ort zu leisten.“

Gemeinden und Politik am Start

Triesenbergs Christoph Beck hat mit Walliser Behörden gebrainstormt: „Wir klären derzeit, wie private Spenden zielgerichtet und koordiniert eingesetzt werden können, und werden zeitnah darüber informieren. Das Wichtigste: Wir schauen gemeinsam hin – und helfen gemeinsam.“ FBP-Präsi Batliner fordert noch mehr Action, lobt Gemeinden, ist aber „von der Zurückhaltung der Regierung enttäuscht.“

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