Regierung feiert den Liebike-Ausbau und stellt sich voll dahinter

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(Bild: Die mehrjährige Pilotphase habe der Liemobil wichtige Erkenntnisse geliefert.)

Pilotprojekt wird fixes Feature

Seit 2022 läuft in Liechtenstein das E-Bike-Pilotprojekt «Liebike» von Liemobil. Aktuell sind rund 70 limettengrüne E-Bikes an über 30 Spots in ausgewählten Gemeinden geparkt, mietbar für zwei Franken pro halbe Stunde. Ab nächstem Jahr soll das Ganze vom Testlauf zum permanenten Angebot upgraden.

Money-Talk und Kostenstruktur

Die Anschaffung der Bikes plus Equipment kostet über 150’000 Franken – ohne die Abstellanlagen. «Veloabstellanlagen in den Gemeinden werden von der jeweiligen Gemeinde finanziert und errichtet», so Infrastrukturminister Daniel Oehry. Die Stationen stehen oft bei Bushaltestellen mit bestehenden Bike-Racks.

Betriebskosten vs. Einnahmen

Zwischen 2022 und 2025 fallen rund 440’000 Franken Betriebskosten an. «Darin enthalten sind Kosten von Auftragnehmern für den Service und Verschub sowie interne Personalaufwände für den Fahrradverleih», erklärt Oehry. Die Einnahmen von 2023 bis Ende 2025 liegen bei 180’000 Franken. «Der Ertrag setzt sich aus den Einnahmen durch Ausleihen der Kunden und den Abgeltungen der Gemeinden zusammen.»

Mehr Bikes, mehr Impact

Trotz Gap plant Liemobil mehr Bikes und Stationen. «Durch die grössere Zahl an Stationen und Velos kann Liemobil von Skaleneffekten profitieren.» Zudem erleichtere das Angebot den Umstieg vom Auto, und: «Ebenfalls ist Liebike ein imagebildendes Instrument für Liechtenstein.»

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