Referendum in Mauren scheint zu funktionieren

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In einem Kompromissvorschlag würde die Treppe und der Torbogen erhalten bleiben. Doch «was nützt eine Treppe ohne Weg?»

Referendum gegen Fussweg-Aufhebung

Am Freitag hat Initiator Hermann Matt 399 Unterschriften gegen die Aufhebung des Fusswegs zwischen Kirchenweg und Friedhof in Mauren abgeliefert. Am Montag will er noch mehr nachreichen, um sicherzustellen, dass die erforderlichen 370 gültigen Unterschriften erreicht werden.

Unterschriftenprüfung

Gemeindevorsteher Peter Frick bestätigte den Erhalt der Unterschriften und kündigte an, diese bis nächste Woche zu prüfen. Der Gemeinderat wird am Mittwoch über das Zustandekommen des Referendums und einen möglichen Abstimmungstermin entscheiden.

Zufriedenheit mit der Sammlung

Matt zeigt sich zufrieden: „Wenn wir unser Anliegen den Leuten erklärten, ist es auf grosses Verständnis gestossen“, erklärt er. Für ihn sei die Treppe eine Herzenssache, und er kann sich nicht vorstellen, dass sie durch die Aufhebung des Fusswegs verschwinden würde.

Erhalt der historischen Treppe?

Ein Streitpunkt ist die historische Treppe und der Torbogen beim Friedhofsausgang, die durch die Aufhebung des Fusswegs ebenfalls betroffen wären. Frick widerspricht dem und betont, dass der Grundstücksbesitzer zugesagt habe, die Treppe und den Torbogen für weitere zehn Jahre zu erhalten, auch wenn das Wegrecht erlöschen würde.

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